Tiere, Tiere, Tiere… Ugandas Nationalparks

Wir befinden uns im Epizentrum Ugandas, zumindest was die Fauna angeht. Es scheint zwar alles nicht weit voneinander entfernt zu sein, die Straßenverhältnisse lassen aber kein rasches Weiterkommen zu, und so sitzen wir viel Zeit im Auto, „hetzen“ fast von einem Park zum anderen.

Wir verbringen viel Zeit im Auto

Die nächsten 2 Tage verbringen wir im Queen Elizabeth Nationalpark. Fazil, unser einheimischer Guide, führt uns mit unserem Auto durch die Wildnis und findet tatsächlich die, für hier berühmten, „tree climbing lions“ im Baum schlafend, ein kleines Weihnachtsgeschenk für uns 🎄.

Zuerst noch unsere ganz „privaten“ Löwen, dann aber finden sich innerhalb kurzer Zeit sehr viele Safariautos ein und versperren sich gegenseitig die Sicht auf die Löwen… sonst scheint der Park recht leer zu sein, eine Bootsfahrt auf dem Kazengachannel mit vielen, vielen Hippos und eine sehr atmosphärische Bush Lodge, wo wir sogar bei Dunkelheit zu unserem Zelt begleitet werden, damit wir vor den Hippos geschützt werden, runden den Park ab. Ein tolles Weihnachtsdinner, rund um ein Lagerfeuer, wird leider wieder mal durch einen plötzlichen Regenguss beendet.

Im Kibale Forest Nationalpark treffen wir auf Schimpansen, zuerst verstecken sie sich hoch oben in den Bäumen, dann müssen wir plötzlich ausweichen, weil es „chimpanzee poo and pee“ von den Bäumen regnet… ein wirklich netter Willkommensgruß 😂.

Chimp’s pee

Sie scheinen sich aber doch noch mit unserer Anwesenheit anzufreunden und kommen uns ganz nahe, schlafen sogar neben uns ein… auch ein tolles Erlebnis – bis dies ein plötzlicher, starker Regenguss beendet, wir laufen gebadet zurück zum Auto, irgendwie gewöhnen wir uns schon daran. 

Next day Ziwa Rhino Sanctuary. Leider sind die Rhinos in Uganda nicht mehr in freier Wildbahn zu finden, weil sie alle gejagt (gewildert) wurden. Hier versucht man sie in geschützter Atmosphäre großzuziehen um sie dann wieder in die Freiheit zu entlassen.

Rhino

Der Murchison Falls Nationalpark ist beeindruckend. Wir starten mit einer Bootstour auf dem Nil, zum Glück sind wir die einzigen Gäste, und so wird es eine private Bootstour bis zum Fuße der gewaltigen Murchison Falls, wo sich der Nil durch eine nur 6m breite Schlucht durchzwängt. Näher kommen wir dann zu Fuß zum „Top of the Falls“, hier ist die Kraft des Wassers zu spüren, gewaltig! Es ist erstmals richtig drückend heiß, wir sind glücklich mal nicht vom Regen, sondern von den Wasserfällen gebadet zu werden 😂.

Unsere Game Drives, diesmal auf eigene Faust, sind großartig und reich an Tieren, ein wirklich schöner Ort. Die ärgste Mittagshitze verbringen wir am Lodge-Pool (ja, tatsächlich, so luxuriös ist diese Unterkunft), ganz Hippo-frei ☺️

Die Nationalparks variieren, manchmal aufregend, manchmal enttäuschend. Es ist Natur und diese ist nicht bestimmbar…