Unser erster Weg führt zur „Dental Queen“ gleich neben unserem Hotel, wo Norbert mit Bohrer und Hammer bearbeitet wird 😱

Danach treffen wir Bill, einen Amerikaner, der ein Mountainbike-Unternehmen in Cusco führt, er hilft uns aus all unseren Vorhaben ein großes zu machen, in das so gut wie all unsere Vorstellungen passen. Großartig, wir haben dank dieser Hilfe einen Plan ☺️
Zuerst steht Macchu Picchu auf dem Programm, das wir, trotz Warnungen Bills vor der Undurchsichtigkeit, auf eigene Faust erkunden wollen. Organisation bedeutet hier ganz klar Chaos, keine Reservierungs-, aber Zahlungsbestätigungen, chaotische Einlasszeiten und verwirrende Circuits in der Anlage sollen vielleicht abschrecken. Im Endeffekt klappt alles tadellos und wir tauchen in die mystische Kultur der Inkas ein. Es ist zwar ein TouristInnenauflauf, aber trotz allem ist es ein magischer Ort, wo vieles noch so ungewiss ist. Es trotzt der Wissenschaft, die sonst doch alles zu wissen schafft 😂

Auf den geheimnisvollen Wegen der Inkas geht es einige Tage weiter, Kulturprogramm im Heiligen Tal und in Cusco. Eine schönes Tal und eine schöne Stadt.

Next stop „Palccoyo Mountain“: Um den Touristenströmen des alternativen Rainbow-Mountains zu entkommen, müssen wir um 4 Uhr in der Früh mit unserem Fahrer losstarten, es lohnt sich, denn wir sind anfangs noch recht einsam in dieser bunten, fast surrealen Landschaft. Und leider schon wieder auf fast 5000m Seehöhe, was unseren Ibuprofen-Verbrauch auch ansteigen lässt 🤕 Wir genießen das trotzdem sehr, eine einzigartige Landschaft…

Die letzten 3 Tage geht es mit dem Bike nach Pacchanta, in die Ausangate-Gegend, den fünfthöchste Berg Perus (6384m). Der erste Tag ist gefüllt mit einer Autopanne, warten, warten, warten, bis wir ein neues Fahrzeug erhalten. Wir schlafen in einem Homestay. Es ist saukalt, es ist hoch und ganz ehrlich recht unbequem und daher sehr ungemütlich. Unsere Hemmungen Ibuprofen einzuwerfen werden auch kleiner, dieses ständige Auf und Ab und damit verbundenes Kopfweh sind Wegbegleiter.
Auch der erwartete Sonnenschein und die damit verbundene Wärme bleiben am nächsten Tag aus. Wir bewegen uns sehr schwerfällig Schritt für Schritt in dieser Höhe, genießen aber den Luxus unserer Porter, die unsere Bikes nach oben schieben, eigentlich ein Traum 😊
Aber dann… Wir sind oben, der Himmel wird blau, der Ausblick fantastisch und der Trail bergab flowig und fein. Zum Abschluss warten dann noch die Hot Springs zum Entspannen auf uns, ganz klar mit Ausblick auf den Ausangate. Wir trotzen der Kälte abends mit viel Lachen. Unsere Guide Will, sehr witzig, hilfsbereit und professionell, als auch Eduard, ein herrliche erfrischendes Energiebündel, der von seiner Großmutter von klein auf mit Kaffee gefüttert wurde (er erinnert uns ein bisschen an Obelix, der in den Zaubertrank gefallen ist), machen das fantastisch.
Der dritte Tag dieses Biketrips könnte gar nicht schöner sein, zuerst eine landschaftlich liebliche Bergabfahrt bei strahlendem Sonnenschein, dann ein kurzer Transfer zu dem berühmten „Radar-Trail“, von 4470m auf 3100m in 2 Stunden fast ausschließlich auf anspruchsvollen Trails bergab. WOW!!! Dieser Biketrip wurde von Stunde zu Stunde besser.
Bei unserem letzten gemeinsamen Mittagessen wird Norbert dazu überredet das berühmte „Cuy“ zu probieren… nicht unbedingt im Sinne aller Meerschweinchen-Haustier-LiebhaberInnen 🥩🐹
Zurück geht es auf schnellstem Wege mit dem Flugzeug von Cusco nach Lima – endlich wieder auf Meereshöhe ☺️






















