„Pole Pole“, Watamu Beach

Eine vierstündige Taxifahrt Richtung Norden bringt uns nach Watamu, wo wir uns vorerst in den Watamu Beach Cottages eine Hütte, direkt am Kitestrand und doch schön zwischen Palmen versteckt, teilen.

Blick von den Beach Cottages

In dieser Gegend Kenias ist vieles in italienischer Hand, wie wir sehr schnell merken, lokales Essen ist hier weniger zu finden als italienisches. Pizza & Pasta statt Matoke und Ugali.

Wir übersiedeln später in ein nettes Apartment, leider nicht mehr am Strand, aber in Gehdistanz dorthin und haben unser Material in einer Kiteschule gelagert. Joyce unsere Housekeeperin, sehr redefreudig, süß und fröhlich wie ein Kind, kümmert sich um unsere Unterkunft und freut sich sichtlich über unsere Anwesenheit und Unterhaltung. Hier werden wir bis zu unserem Abflug für 10 Tagen wohnen.

Wir verbringen tolle Windtage mit netten Wellen, dann keinen Wellen, kabbeligem und flachem Wasser, starker und schwacher Tide, wenig und etwas mehr Wind. Alle mitgebrachten Kites und (Surf-, Foil-) Bretter werden von uns gebraucht, Schildkröten, kleine Haie und fliegende Fische von uns im Wasser gefunden. Die Beach Boys der Kiteschule sind großartig, gut gelaunt, immer witzig, pumpen Kites auf, helfen beim Starten und Landen, machen uns die Tage am Strand definitiv lustiger. 

Dazwischen besichtigen wird die Umgebung mit dem Moped oder auf dem Boda Boda (Motorrad-Taxi), wo bis zu 5 Leute Platz finden… Ein Kiteausflug in den Mida Creek erweist sich als eigentlich „windlos“, aber landschaftlich sehr reizvoll.

Mida Creek

Wir treffen viele neuer Gesichter, verbringen Abende mit ihnen und tauchen am Ende unseres Ostafrika-Trips noch voll und ganz in den afrikanischen Rhythmus ein… „Pole, pole“ (langsam, langsam) – daran könnten wir uns gewöhnen 🙂.

Joyce schenkt uns zum Abschied 2 Ananas, eine dürfen wir gleich essen, die andere muss in die Tasche und darf erst zu Hause aufgeschnitten werden, sie soll uns durch den Duft und den Geschmack nochmal an die schöne Zeit hier erinnern. Mit Tränen in den Augen verabschiedet sie sich von uns, für sie gibt es ohne Gäste keine Arbeit. Und trotzdem spricht sie immer wieder dieselben Worte… HAKUNA MATATA.