Nach strengen Sicherheitskontrollen und Unterstützung beim Gepäcktragen sitzen wir im Zug von Nairobi nach Mombasa. Wir haben nun einige Stunden Zeit um unsere Berichte zu schreiben und den Blog zu aktualisieren. Ein Taxi, inklusive Fährfahrt, bringt uns zum Diani Beach in ein Cottage am Strand zum Selbstversorgen, nicht besonders charmant, aber am Strand, und es bietet genügend Platz für all unsere (Kite-)Sachen. Auch den Affen gefällt‘s hier, sie sind rund um die Uhr auf unser Essen aus 😞.

Der Diani Beach ist wunderschön, das Treiben der Strandkeiler, Beach-boys, weniger. Kaum eine Minute vergeht, in der man nicht aufdringlich gebeten wird etwas zu kaufen, wir fühlen uns wie „Geldesel“, für die teilweise deutlich höhere Preise gelten als für Residents. Es ist wirklich schwierig hier dauernd höflich und freundlich „nein“ zu sagen, wir wollen uns aber auch nicht verpflichtet fühlen, ständig etwas zu kaufen. Vor unserer Hütte sitzt John, ein sehr humorvoller Beach-boy, mit seinen Freunden, er hilft uns beim Kite Starten und Landen, verkauft uns täglich gute Kokosnüsse, möchte, dass wir einen Kite da lassen, weil er üben möchte 😊. Als wir übersiedeln müssen, da die Unterkunft nicht länger frei war, bietet er uns seine Hütte an, kein Problem für ihn, er schlafe draußen… die Armut ist groß, langsam verstehen wir die Verzweiflung der Menschen, beeindruckend, dass manche trotzdem ihren Humor nicht verlieren… Unser Nachbar, ein pensionierter und großteils in Afrika lebender Fotograf und Reiseunternehmer, dreht ein Promotion-Video für den Diani Beach. Er erzählt uns, dass die letzten Jahre hier viel schief gelaufen ist, die Armut immer größer wurde und Covid noch die letzte Draufgabe war. Er liebt dieses Land so sehr und möchte den Leuten, die ihm in den letzten Jahrzehnten so viel gegeben haben, mit diesem Video etwas zurückgeben, ein wenig Unterstützung anbieten. So kommen auch wir zu einer Showeinlage der Masai am Strand.

Kiten macht Spaß, wir haben Flachwasser, ein bisschen weiter draußen kleine Wellen, ab und zu lassen sich auch Schildkröten blicken. Wir verbringen noch weitere 4 Tage in einem Bed & Breakfast weiter nördlich, bei Ebbe kann man nicht immer auf’s Wasser gehen, es bläst ein bisschen wenig Wind, dafür ist die Entspannung umso größer 😎.

















