Hier, im Norden Perus, wollen wir wieder einmal ein paar Tage kitend entspannen. „Nur“ 6 Stunden Autofahrt und wir sind dort… Überraschenderweise herrscht hier wirklich sehr warmes Klima, sommerlich, fast karibischer als die kolumbianische Karibik 😀. Rund um Mancora ist alles hipper, schicker und leider auch teurer als im Rest Perus, den wir bis jetzt kennengelernt haben. Auch unser Hotelzimmer ist sehr, sehr schick, etwas unpraktisch, aber dafür mit 1A-Meeresblick 😀.

Noch kurz auf’s Wasser und Norbert wird zum Aufhören gezwungen, da er einen plötzlichen Rippenschmerz fühlt, die Ursache bleibt unklar. Möglicherweise war der letzte Wellenritt am Punta Luna Spot doch nicht nur für den Schirm mit Folgen. Wieder einmal hilft Ibuprofen… der Verbrauch in diesem Urlaub ist mittlerweile enorm 😞
In der Zwischenzeit wurde auch ein Peruaner gefunden, der den zerstörten Schirm an vielen Stellen flicken wird, damit ihn Norbert dieser Tage noch weiterhin benutzen kann, danach gehört er dem fleißigen „Näher“, der wohl die ganze Nacht gesessen sein muss, um ihn zu reparieren, das war der Deal.

Trotz allem starten wir am nächsten Tag einen Kite-Trip zum „Cabo Blanquillo“, wieder ein Wellenspot. Norberts vorsichtiges „Meditationskiten“ endet im Sonnen-Gegenlicht mit einer Fahrt direkt gegen den einzigen Felsen. Nun ist neben dem Schirm und der Rippe auch das Brett gezeichnet – ein klares Zeichen für eine Pause. Diese wird mit Alternativtherapie „Cupping“ und Akupunktur genutzt, die andere Behandlungs-Empfehlung, die Norbert bekommt, lässt er lieber aus (Zitat Kiteschulbesitzer Axel: „she will probably kill you“🥺😰).
Tini genießt in der Zwischenzeit den Kitesport direkt vor dem Hotel, recht kabbelig, aber so gut wie niemand auf dem Wasser… so schön!
Gegen Ende unseres Aufenthalts in Mancora fahren wir nochmals zu einem Wellenspot: Tres Cruces – wunderschön und wieder mal ganz einsam. Sanfte, schön laufende Wellen, Seelöwen, Schildkröten und Tini sieht sogar einen Delfin aus nächster Nähe. Traumhaft!!!

Kiten hier in Peru kann etwas, wahrscheinlich waren wir nicht zum letzten Mal hier 😋.
Wir steigen in den Nachtbus nach Trujillo, einem kurzen Tages-Zwischenstopp, um in die Cordillera Blanca zu gelangen. Wir verschicken unser Kitegepäck nach Lima, gehen dann gemütlich frühstücken. Anschließend fahren wir in die beeindruckende archäologische Lehmstadt Chan Chan der Chimú-Kultur.
Abends steigen wir in den äußerst ungemütlichen Nachtbus nach Huaraz ein, es geht in die Berge.



















