Das Wetter ist in der „näheren“ Umgebung für Ostern nicht gut angesagt, alle überlegten Reiseziele suboptimal, Norberts Strecksehnenriss fördert die Entscheidung auch nicht. Die Bora kündigt sich in Kroatien an. Schließlich packen wir tapfer das Auto mit Wing-, Kite-, Kletter- und Radsachen und fahren Richtung Omiš. Stopps auf dem Weg sind Vodice, Primošten, Trogir und Split. Nur einmal übernachten wir im Bus auf einem Campingplatz, die kalte Bora, die mit mehr als 45 Knoten bei nur ca. 10 Grad bläst, lässt uns in Hotels ausweichen, es ist richtig ungemütlich.

Auch die Kiteambitionen sind bei diesen Verhältnissen nicht zu groß. Dafür kommt das Klettern nicht zu kurz. Die südseitigen Klettergärten, geschützt vor dem kalten Nordwind, lassen teilweise Sommerfeeling aufkommen. Tini steigt alles vor, Norbert vieles mit seiner Fingerschiene nach. Am Ende ist Tini so viel geklettert, dass der Fingersensor zum Entsperren des Handys nicht mehr funktioniert… Ein paar Mal starten wir kurze, gemütliche Biketouren mit teilweise überraschend netten Downhilltrails wie in Omis. Auch die Wingsachen werden einmal für eine kurze Session (3x „fliegen“ geht sich aus) vor Omiš genutzt. Bevor die Bora erneut mit schlechterem Wetter einsetzt, entschließen wir uns kurzfristig schon am Samstag direkt von Omiš nach Wien zu fahren. Unsere volle Beladung und 130 km/h lassen den Tank schneller leer werden als erwartet. Knapp vor Wiener Neustadt rollt Norbert wieder einmal mitten in der Nacht am Pannenstreifen aus… Diesmal reicht allerdings ein Anruf beim ÖAMTC, keine Radtour auf der Suche nach Tankstellen ist notwendig und spät, aber doch sind wir in unserem eisigen Bett.




















