Kreta

Kreta, mehrmals haben wir darüber gesprochen und oft war es auf unserer Liste. Jetzt ist es endlich so weit. Drei Wochen vorher ist alles fixiert: Apartment, Mietauto, so schnell entschlossen waren wir noch selten 😉.

Die ersten Tage sind kühl, stark windig, aber sonnig. Wir genießen an verschiedenen Spots ein paar außerordentlich schöne und manchmal auch herausfordernde Stunden wingfoilend auf dem Wasser. Am Abend gehen wir, warm angezogen, mit unseren Freunden in verschiedenen Tavernen in Palekastro und Sitia essen.

In der zweiten Ferienhälfte wird es wärmer, wir haben vorwiegend Wind aus südlichen Richtungen, der aber leider nachlässt und an den letzten drei Tagen an keinem Spot mehr bläst.

Das Ersatzprogramm bedeutet Kultur in Itanos mit Ausgrabungsresten und das Besichtigen des größten europäischen Palmenhaines, dem UNESCO-Weltkulturerbe in Vai.

Neugierig sind wir auf die Osterzeremonie in Palekastro, von der uns schon vorher erzählt wird. Auf dem Hauptplatz vor der Kirche findet die Judasverbrennung statt. Unter ohrenbetäubendem Böllerlärm wird eine gehängte Puppe verbrannt. Ein verstörendes Erlebnis.

Der Rückflug ist auch ein Highlight, die Durchsage des Piloten erfolgt in tiefstem Wienerisch. Dass Gelächter und Schmunzeln bei den Passagieren lässt keinen Zweifel offen – wir sind auf der Heimreise.