Das angesagte Wetter verstärkt leider zusätzlich die Notwendigkeit einer Planung, Regen soll kommen und bleiben. Unsicher, ob wir nun Richtung Amalfiküste aufbrechen sollen, entscheiden wir uns schließlich doch dafür.
Eine Unterkunft in Positano ist gebucht, am Preis merkt man gleich die Exklusivität dieser Region, leider ist unsere Auswahl nicht so groß, denn Parkplätze sind hier rar und unser Auto für italienische Verhältnisse zu groß.

Hätte uns nur jemand so vor dem Verkehr in Neapel gewarnt wie vor dem auf der Amalfitana – alles halb so wild. Manchmal passt zwar zwischen den entgegen kommenden Linienbus und unseren Rückspiegel maximal ein Blatt Papier, aber vollkommend ausreichend, hier scheinen die Leute ihre Gefährte im Griff zu haben.

Landschaftlich schön, leider viel verbaut und nicht zugänglich für die Öffentlichkeit.
Das Klettern ist anstrengend und überhängend, bei dem angesagten Wetter gar kein Nachteil, wie wir merken (oder den Regen eigentlich nicht merken 🧗♀️). Ein bisschen stärker sollte man hier sein um so richtig Spaß zu haben, das sind wir leider nicht und die große Begeisterung bleibt aus.
Am anderen Ende der Küste klettern wir am Capo d‘Orso, doch noch wunderschön und tolle Routen bis in die Dunkelheit.
Wir fahren zu unserem – wiederum vorgebuchten -B&B nahe Salerno. Leider fällt hier das warme Wasser aus und unsere Vermieterin mit richtig italienischem Temperament ist so beunruhigt und besorgt, entschuldigt sich, bietet die eigene Dusche an, möchte all ihre Jacken herborgen und busserlt Tini ab. Ihr Ehemann, in Anzug gekleidet, Maske tragend, englisch sprechend, versucht sich förmlich und höflich als Handwerker. Was für ein Paar, bella Italia 🇮🇪!











