Über den Piccolo San Bernardo verlassen wir Italien in Richtung Frankreich, unser erster Zwischenstopp ist das Vallée de la Clarée um die Aiguille de Queyrellin auf der Route „Pour le plaisir“ zu beklettern. Der etwas längere Zustieg zum Einstieg der Route (manche von euch würden 1 1/2 Stunden belächeln… 😉) macht uns diesmal gar nicht so viel aus, weil es erstens landschaftlich wirklich traumhaft ist und zweitens die Nächte spürbar kühler werden, und wir froh darüber sind uns bergauf ein bisschen aufzuwärmen.
Die Kletterroute ist anspruchsvoll, aber schön zu klettern. Traumhaftes Wetter, wunderbares Panorama, tolle Kletterei, gemütliche und sonnige Hütte (Refuge de Chardonnet) vor dem Abstieg. Super!
Am nächsten Tag treffen wir in Puy-Saint-Vincent für ein paar Tage bekannte und verwandte Gesichter, freuen uns über gemütliches, gemeinsames Essen, Trinken und Klettern. Unser „Basecamp“ bauen wir in Ailefroide auf, 1500m hoch gelegen und von Bergen umgeben.

Auf diesem „Kletter-Spielplatz“ sind wir nun schon zum vierten Mal, wir fühlen uns hier sehr wohl… ein entspannter Campingplatz, rundherum nur wunderbar bekletterbare Granitwände, tolles Ambiente, gute Stimmung, unendlich viele Routen, viele bunte Kletterhosen, Menschen, die uns gänzlich unbekannte Yoga-Stellungen (?) ausüben, statt des Weckers klimpert das Klettermaterial der early Birds (zu denen wir eher nicht gehören)… ein Kontrastprogramm zu den italienischen Wohnmobil-Parkplätzen im August ☺️… unser Kletterparadies!!!
Leider merkt man in der Nacht schon sehr deutlich, dass es Ende August ist, der Wetterbericht sagt 2 Grad Celsius, nicht mehr unbedingt Tinis Komfortbereich, damit auch für Norbert nicht mehr so gemütlich… 😉 Die Abende im Bus sind auch mit Haube, Daunenjacke, Skiunterwäsche & Co. nicht mehr sehr wohlig und so beschließen wir (nicht ohne weitere Projekte in Ailefroide zu haben) noch ein paar Tage rund um Briançon gemütlich in Sportklettergärten zu verbringen und uns dann Richtung Süden zu bewegen…

















