Da die Windvorhersage für das Rote Meer in der ersten Jännerwoche gut ist, kümmert sich Tini noch im Zug nach St. Anton um Flüge und Unterkunft in Ägypten. Sowohl die An- und Abreise als auch die Übernachtungen sind sehr gut gebucht, gar nicht so einfach, da was zu bekommen. In Hurghada, ganz nahe dem Flughafen bei der Surfstation von Harry Nass, werden wir fündig.
Die neun Tage verlaufen wie im All-Inclusive-Urlaub erwartet: Frühstück, auf den Wind warten, wingen gehen, Volleyball spielen und dazwischen so viel wie möglich essen 😋. Norbert geht auch regelmäßig im warmen Pool der Anlage schwimmen. Der Wind ist recht schwach, nicht jeder Tag ist ein schöner Wingtag. Zum Kiten ist bis auf ein einziges Mal zu wenig Wind – da sind uns sogar unsere zwei kleinsten Schirme zu groß …🥵. Kalt ist es auch. In der Nacht bleibt die Temperatur gerade noch zweistellig, untertags ist trotz Sonne ein Hoody angesagt.
Als sich Tini bei einem Sturz aufs Wingboard die Unterlippe durchschlägt, stark blutet und Z. glaubt, in der Bucht einen Hai gesehen zu haben, sorgt das für etwas Aufregung im Wasser. Dass es zwei Tage vorher in Marsa Alam einen Haiangriff mit einem Toten gegeben hat, macht die Sache auch nicht besser 😱🦈. Glücklicherweise überleben alle… 😁, aber die mit Steri-Strips geklebte Wunde zwingt zu einer zweitägigen Wasserpause.
Alles in allem aber trotzdem ein schöner Urlaub mit Familie S., die uns die All-Inclusive-Spezies deutlich erträglicher machte 😉.








